Zielgruppe öffentliche Träger der Jugendhilfe

Schnittstellenentwicklung zwischen öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe

Bild zeigt einen Scherenschnitt einer Familie

Als erfahrenes Beratungsunternehmen aus Lindlar sind wir auf Kinderschutz und Partizipation, Datenschutz, Qualitäts- und Innovationsmanagement sowie Personalmanagement in der Jugendhilfe im Köln/Bonner Raum spezialisiert.

Mittels externer Beratung mit zertifizierter Fachexpertise die Schnittstellen zwischen öffentlichen und freien Trägern im Sinne einer Prozessorientierung neu ausrichten und einen erheblichen Mehrwert für alle Beteiligten generieren.

Die Kooperation zwischen öffentlichen und freien Trägern ist nicht nur gesetzlich im SGB VIII festgeschrieben, sondern entspricht in der Regel einer gelebten guten Tradition. Trotz dieser positiven Voraussetzungen bestehen in der alltäglichen Arbeit Informationsasymetrien zwischen den Beteiligten Parteien und es werden zum Teil erhebliche Doppelstrukturen geschaffen. Nicht nur bei gravierenden Vorfällen im Kontext des Kinderschutzes werden systemübergreifende Schnittstellenprobleme immer wieder deutlich. Eine Prozessorientierung z.B. zwischen öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe und anderen relevanten Parteien könnte letztlich einen erheblichen Mehrwert für alle Beteiligten mit sich bringen. Eine träger- und institutionennübergreifende Projektentwicklung hat enormes Potential für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und deren Familien.

Foto Tobias Happen

Beratungsbedarf oder weitere Fragen?

Gerne können Sie sich bei weiteren Fragen oder bezüglich eines Angebotes unter den angegebenen Kontaktmöglichkeiten mit LTRL-Thinking in Verbindung setzen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten der Zusammenarbeit. Von der individuellen Beratung mit der Abrechnung auf Stundenbasis bis hin zur Buchung fester Kontingente oder der festen Übernahme spezifischer Funktionen in Ihrer Organisation. Sprechen Sie mich gerne an und wir finden für Ihre Organisation die optimale Lösung!

Organisationsentwicklungsmaßnahmen mit einem Höchstmaß von Präventivschutz:

Kinderschutz und Partizipation – Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen als gemeinsamen Prozess der verschiedenen Akteure verstehen und Schnittstellen für eine sichere Entwicklung benennen und gestalten.

Kinder und Jugendliche bewegen sich in verschiedenen privaten und öffentlichen Feldern wie Familie, Freunde, Kindergarten, Schule oder Verein. Der öffentliche Träger der Jugendhilfe trägt hier mit seinem Wächteramt eine besondere Verantwortung, die sich u.a. aus der Gesetzgebung des SGB VIII ableiten lässt. Mit den § 8a wurde das Verfahren bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung gesetzlich festgeschrieben und mit dem § 8b wurde die Pflicht der Beratung von Akteuren außerhalb der Jugendhilfe in Fragen des Kindesschutzes und der Partizipation in das SGB VIII aufgenommen. Die verschiedenen Felder, in denen sich Kinder und Jugendliche bewegen, stehen in Fragen des Kinderschutzes und der Partizipation aber weitgehend separat für sich. Wie können die verschiedenen Akteure im Sinne der Partizipation und eines umfänglichen Kinderschutzes nun aber zusammenarbeiten? Grundlage könnte ein institutions- und systemübergreifendes Bildungs- und Erziehungsverständnis sein. Würden die verschiedenen Akteure sich als Teil eines größeren Gesamtprozesses verstehen, könnte eine Gesamtstrategie entwickelt, die jeweiligen Schnittstellen benannt und diese konstruktiv im Sinne von Kinderschutz und Partizipation gestaltet werden. Die öffentliche Jugendhilfe trägt eine besondere Verantwortung und eine träger- und institutionenübergreifende Projektentwicklung unter der Federführung der Jugendhilfe hätte ein enormes Potential für Verbesserung der Lebensbedingungen der Kinder, Jugendlichen und deren Familien.

Datenschutz – die freien Träger der Jugendhilfe in Fragen des Datenschutzes nicht alleine lassen und gemeinsame datenschutzkonforme Wege finden!

Wie sieht es mit der Einhaltung der DSGVO insbesondere in der Kooperation zwischen öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe aus? Grundsätzlich gilt die DSGVO sowohl für die öffentlichen als auch für die freien Träger der Jugendhilfe. Zusätzliche Anforderungen sind in den jeweiligen Sozialgesetzbüchern und der Schweigepflicht der Fachkräfte begründet. Beide Parteien betreiben erhebliche Anstrengungen, um die alltägliche Arbeit datenschutzkonform auszurichten. Die Einhaltung des Datenschutzes bringt hierbei in der alltäglichen Arbeit zwischen öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe etliche Schwierigkeiten vor allem im Hinblick auf den Informationstransfer mit sich. Gerade kleine freie Träger stellt das Thema Datenschutz vor erhebliche Herausforderungen. Aktuell entstehen mitunter Parallelstrukturen, die vermieden werden sollten. Hier könnte der öffentliche Träger gerade den kleinen freien Trägern durch verlässliche Informationen und das Bereitstellen von notwendigen Ressourcen entgegenkommen. Eine gemeinsame Projektentwicklung könnte nicht nur dabei helfen, die Kooperation datenschutzkonform aufzustellen, sondern insbesondere die Informationsasymetrien zum Schutz der Kinder und Jugendlichen zu verringern, ohne die Rechte der betroffenen Person zu verletzen.

Organisationsentwicklungsmaßnahmen im Zeichen des gesellschaftlichen Wandels:

Qualitäts- und Innovationsmanagement – Die Kooperation zwischen öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe systematisch neu ausrichten und einen Beitrag zur Steigerung von Qualität und Passgenauigkeit der Hilfen zur Erziehung leisten!

Die Digitalisierung und der damit verbundene gesellschaftlichen Wandel beschäftigt aktuell alle Bereiche des Lebens und Arbeitens. Die Tatsache, dass sich Anforderungen an Jugendhilfe im Laufe der Jahrzehnte immer wieder wandelt, ist keine neue Erkenntnis. Neu ist allerdings das Tempo, in dem der Wandel stattfindet und Anpassungen notwendig werden. Gerade die Jugendhilfe betrifft dies im doppelten Sinne. Sie muss zum einen die Digitalisierung selber erfolgreich bewältigen und ihre Verfahren und Methoden anpassen und zum anderen ist sie verantwortlich für die Kinder, die sich in der stark und vor allem schnell wandelnden Welt zurechtfinden müssen. Die Arbeitswelt wird sich grundlegend wandeln und es werden vermehrt Kreativität und Problemlösefähigkeiten bei einer hohen sozialen Kompetenz gefragt sein. Diese Anforderungen fallen explizit in den Bereich der Erziehung und Förderung von Kindern und Jugendlichen. Methoden aus dem Qualitäts- und Innovationsmanagement bieten hier hervorragende Möglichkeiten, um sowohl die Ausrichtung der Hilfen zur Erziehung nachhaltig und zukunftsweisend aufzustellen und insbesondere die Kooperation zwischen freiem und öffentlichem Träger der Jugendhilfe auf ein höheres Niveau zu heben. Denn durch eine konsequente Berücksichtigung der relevanten Parteien verbunden mit einer prozessorientierten Vorgehensweise im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesse kann die im SGB VIII niedergeschriebene Pflicht zur Qualitätsentwicklung auf ein sich immer weiter steigerndes Niveau gehoben werden und dadurch Qualität und Passgenauigkeit der Hilfen erheblich gesteigert werden.

Personalmanagement – Den öffentlichen Träger der Jugendhilfe über wertschätzende Mitarbeiterführung und Personalentwicklung zu einem attraktiven Arbeitsplatz gestalten!

Wie können systematische Ansätze aus dem Personalmanagement bei öffentlichen Trägern der Jugendhilfe eingesetzt werden, um die Motivation der Mitarbeiter zu erhalten und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken? Der deutliche Anstieg von Stellen innerhalb der Jugendhilfe gepaart mit dem demografischen Wandel und einer geringen Wertschätzung sozialer Berufe haben zu einem erheblichen Fachkräftemangel geführt. Somit ist auch der öffentliche Träger der Jugendhilfe vor enorme Herausforderungen gestellt, den Ansprüchen an Beratung und Kontrolle im jeweiligen Zuständigkeitsbereich gerecht zu werden. Hier stellen sich genauso Fragen bzgl. der Mitarbeiterführung und Mitarbeiterbindung wie nach der Mitarbeitergewinnung. Das Personalmanagement in öffentlichen Verwaltungen beschränkt sich mehrheitlich noch auf eine Form der Personalbuchhaltung und punktueller Mitarbeitergespräche durch die jeweiligen Leitungen. Für ein systematisches Personalmanagement fehlt in der Regel die benötigte Fachexpertise. Vor dem Hintergrund des massiven Fachkräftemangels und dem gesellschaftlichen Wandel werden wertschätzende Mitarbeiterführung und Personalentwicklung zu einer existentiellen Basis für die Deckung des Personalbedarfs in der öffentlichen Jugendhilfe sein.

Standort und Einzugsgebiet für Beratungen:

LTRL-Thinking ist in 51789 Lindlar im Bergischen Land (Solingen, Wuppertal, Remscheid, Leverkusen, Hückeswagen, Bergisch Gladbach, Gummersbach, Siegburg) östlich von Köln in NRW beheimatet. Lindlar liegt verhältnismäßig zentral und es ist sowohl der Köln-/Bonner-Raum (Köln, Bonn, Bergheim, St. Augustin, Königswinter, Bornheim, Hürth, Pulheim) der Großraum Düsseldorf (Düsseldorf, Dormagen, Grevenbroich, Neuss, Meerbusch, Ratingen, Velbert, Mettmann), das Ruhrgebiet (Dortmund, Essen, Oberhausen, Hagen, Bochum, Mülheim an der Ruhr, Duisburg, Hamm in Westfalen) sowie das Sauer- und Siegerland (Olpe, Siegen, Freudenberg, Arnsberg, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Iserlohn) gut zu erreichen. Schwerpunktmäßig werden die Dienstleistungen in den Räumlichkeiten der Organisationen angeboten. Grundsätzlich sind aber auch Termine in Lindlar möglich.

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