Leistungen im Bereich Kinderschutz

Beratung und Projektentwicklung in Fragen des Kinderschutzes sowie die Übernahme der Funktion einer externen Kinderschutzfachkraft

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Organisationen durch Fachexpertise und langjährige Erfahrung beim Aufbau eines ganzheitlichen Kinderschutzkonzeptes unterstützen, dass weit über die gesetzlichen Standards hinausgeht!

Kinderschutz und Partizipation sind zwei zentrale Grundsätze für die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Entsprechend finden sich in den jeweiligen Gesetzen und den Vorgaben seitens der Landesjugendämter entsprechende Standards für die Arbeit mit Kindern und Jugendliche in Organisationen. Neben der reinen Umsetzung der gesetzlichen Standards (z.B. polizeiliche Führungszeugnisse) stellt sich die Frage, wie Kinderschutz und Partizipation auf sämtlichen Ebenen einer Organisation über das gesetzliche Minimum hinaus implementiert werden und zu einem lebendigen und selbstverständlichen Bestandteil der alltäglichen Arbeit werden.

Unsere Zielgruppen im Bereich Kinderschutz

  • Egal ob Kitaleitung oder Hortleitung. Der Kinderschutz gilt sowohl für Kindergärten als auch für die OGS…
  • Egal ob SpFH, Tagesgruppe oder Wohngruppe. Der Kinderschutz betrifft auch kleine und mittlere freie Träger der Jugendhilfe…
  • Egal ob Einrichtungsleitung oder Jugendamtsleitung. Gerade an den Schnittstellen größerer freier Träger und in der Kooperation mit den öffentlichen Trägern bereitet der Kinderschutz vielfältige Herausforderungen.
  • Egal ob Lehrer oder Trainer. Der Kinderschutz gehört auch in der Schule oder bei Vereinen in professionelle Hände.

Unsere Leistungen im Bereich des Kinderschutzes

  • Beratung der Leitung zu Fragen des Kinderschutzes und der Partizipation
  • Erstellung einer Risikoanalyse und Implementierung eines Risikomanagements zur Einhaltung des Kinderschutzes
  • Entwicklung eines Kinderschutzkonzeptes zum Aufbau einer den Kinderschutz lebenden partizipativen Organisation
  • Durchführung von Mitarbeiter- und Elternschulungen zu Fragen des Kinderschutzes und der Partizipation.
  • Beratungen und Projektentwicklungen zu Fragen des institutionenübergreifenden Kinderschutzes
  • Übernahme der Funktion eines externen Kinderschutzbeauftragten
Foto Tobias Happen

Beratungsbedarf oder weitere Fragen?

Gerne können Sie sich bei weiteren Fragen oder bezüglich eines Angebotes unter den angegebenen Kontaktmöglichkeiten mit LTRL-Thinking in Verbindung setzen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten der Zusammenarbeit. Von der individuellen Beratung mit der Abrechnung auf Stundenbasis bis hin zur Buchung fester Kontingente oder der festen Übernahme spezifischer Funktionen in Ihrer Organisation. Sprechen Sie mich gerne an und wir finden für Ihre Organisation die optimale Lösung!

Unsere Leistungen im Bereich des Kinderschutzes im Detail:

Beratung der Leitung zu Fragen des Kinderschutzes und der Partizipation

Die Verantwortung für die Umsetzung und Einhaltung des Kinderschutzes und Partizipation liegen bei der Leitung der jeweiligen Einrichtung. Entsprechend ist eine fachgerechte Beratung der Leitung für die notwendigen Entscheidungen bzgl. der Einhaltung des Kinderschutzes und zur Umsetzung der Partizipation innerhalb einer Organisation letztlich existentiell. Denn neben dem Leid der betroffenen Kinder kann dies einen nicht wiedergutzumachenden Verlust von Vertrauen in die Arbeit der Institution führen.

Erstellung einer Risikoanalyse und Implementierung eines Risikomanagements zur Einhaltung des Kinderschutzes..

Aufgrund der hohen Risikoauswirkung bei Fällen von Kindeswohlgefährdung innerhalb einer Einrichtung empfiehlt sich eine Risikoanalyse und die Einführung eines Risikomanagements. Durch eine systematische Analyse potentieller Risiken können sowohl Präventionsmaßnahmen als auch konkrete Maßnahmen zur Risikominimierung entwickelt werden. Der Umgang mit nicht auszuschließenden Risiken sollte ebenfalls im Vorfeld schon festgelegt werden. Das hilft Organisationen dabei auch im Schadensfall den nötigen Überblick zu behalten.

Entwicklung eines Kinderschutzkonzeptes zum Aufbau einer den Kinderschutz lebenden partizipativen Organisation.

Ein umfängliches Kinderschutzkonzept bildet mehr als nur den Rahmen zur Einhaltung des Kinderschutzes innerhalb einer Organisation. Es ist mehr als die Erfüllung der gesetzlichen Standards und setzt auf einen zentralen Fokus auf die Prävention und die Stärkung der Kinder und Jugendlichen durch aktiv gelebte Partizipation. Kinderschutz hat viel mit Vertrauen zu tun und aktiv gelebter Kinderschutz und Partizipation können zusätzliches Vertrauen in die Arbeit der jeweiligen Institution schaffen.

Durchführung von Mitarbeiter- und Elternschulungen zu Fragen des Kinderschutzes und der Partizipation.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit den anvertrauten oder eigenen Kindern setzt Wissen zu Fragen des Kinderschutzes und der Partizipation voraus. Mitarbeiter- und Elternschulungen helfen dabei, das benötige Wissen zu vermitteln und Mitarbeiter und Eltern für Themen wie Kinderschutz und Datenschutz zu sensibilisieren. Eine hohe Akzeptanz für die Belange der Kinder wirkt nicht nur präventiv für die Kinder, sondern hilft auch dabei einen nachhaltigen Erfolg für eine Einrichtung zu sichern.

Beratungen und Projektentwicklungen zu Fragen des institutionenübergreifenden Kinderschutzes

Gerade Kinderschutz und Partizipation sind auch für öffentliche und größere freie Träger von großer Relevanz. Eine Prozessorientierung im Kinderschutz zwischen öffentlichen und freie Träger der Jugendhilfe und anderen relevanten Parteien könnte letztlich einen erheblichen Mehrwert im Kinderschutz für Kinder und Jugendliche mit sich bringen. Gerade bei gravierenden Vorfällen im Kontext des Kinderschutzes werden systemübergreifende Schnittstellenprobleme immer wieder deutlich.

Übernahme der Funktion eines externen Kinderschutzbeauftragten

Der § 8a SGB VIII fordert in Absatz 4 von den freien Trägern der Jugendhilfe, ein standardisiertes Vorgehen im Sinne einer Gefährdungseinschätzung unter Einbeziehung einer insofern erfahrenen Fachkraft und Beteiligung von Kind und Eltern. Der Prozess der Gefährdungseinschätzung fordert eine hohe Fachexpertise und langjährige Erfahrungen. Viele Einrichtungen halten eigene insofern erfahrene Fachkräfte vor. Grundsätzlich wäre die Bestellung einer externen Kinderschutzfachkraft eine weitere Alternative, die im Vergleich zur Selbstentwicklung der benötigten zertifizierten Fachexpertise die Qualität steigern, sowie Zeit und Kosten einsparen kann.

Gesetzliche Grundlagen für Kinderschutz und Partizipation:

Das Bundeskinderschutzgesetz, das SGB VIII sowie die jeweiligen Landesjugendämter und örtlichen Jugendämter als öffentliche Träger der Jugendhilfe legen die Mindeststandards im Bereich des Kinderschutzes für die freien Träger der Jugendhilfe fest. Diese gelten für kleine und mittlere Träger genauso wie für die großen freien Träger. Neben der Einhaltung dieser Standards wie z.B. der Notwendigkeit des Einholens polizeilicher Führungszeugnisse wird Partizipation als zentraler Ansatz im Sinne des Schutzes von Kindern und Jugendlichen angesehen. Das am 01.01.2012 in Kraft getretene Bundeskinderschutzgesetz fordert „zur Sicherung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in der Einrichtung geeignete Verfahren der Beteiligung sowie der Möglichkeit der Beschwerde in persönlichen Angelegenheiten Anwendung finden“. Die Landesjugendämter geben hierzu zudem regelmäßig Handlungsempfehlungen heraus.

Die Bedeutung des Kinderschutzes für die Träger der Jugendhilfe

Kinderschutz und Partizipation sind von enormer Bedeutung für jede Einrichtung, in der Kinder betreut, gefördert oder unterrichtet werden. Denn bei Verstößen gegen den Kinderschutz drohen Organisation weitreichende Konsequenzen und ein enormer Imageschaden, der nur schwer zu egalisieren ist. Nicht wieder gut zu machen ist das Leid, dass einem zum Schutz anvertrautem Kind wiederfahren kann. LTRL-Thinking empfiehlt deshalb schon kleinen und mittleren Trägern der Jugendhilfe die Entwicklung, Umsetzung und regelmäßige Kontrolle eines umfänglichen Kinderschutzkonzeptes, das weit über die gesetzlichen Standards hinausgeht.

Risikoanalyse und Risikomanagement als wirksame Basis eines Kinderschutzkonzeptes

Basis dieses Konzeptes könnte der Aufbau eines Risikomanagements mit den typischen Phasen Risiken identifizieren, analysieren und bewerten, Maßnahmen festlegen, Risiken beobachten, Projektplanung anpassen sein. Denn die Jugendhilfe ist ein ausgesprochen „täterfreundliches“ Umfeld. Eine gründliche Analyse kann dabei helfen, potentielle Risiken aufzudecken und diese gezielt zu minimieren. Wichtig ist hier eine sich regelmäßig wiederholende Überprüfung im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. Denn auch Täter werden ihre Strategien anpassen und somit müssen Risiken immer wieder aufs Neue analysiert und Maßnahmen angepasst werden.

Die Definition zusätzlicher Standards im Zuge der Vertragsgestaltung als präventiver Ansatz

Weiter kann sich eine Einrichtung die Frage danach stellen, ob es bzgl. der Ausgestaltung der arbeitsvertraglichen Mindeststandards noch weitere Möglichkeiten eines aktiven gelebten Kinderschutzes gibt. Dies könnte sich z.B. in der Formulierung von Zusätzen zu den Arbeitsverträgen widerspiegeln. Denn gefordert sind lediglich das Vorliegen eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses und das Fachkräftegebot. Beides sagt letztlich aber nur wenig zur Einhaltung des Kinderschutzes durch den Mitarbeiter aus. Durch entsprechende Zusätze würde sich der Arbeitgeber durch ein klares Statement für einen gelebten Kinderschutz positionieren.

Der § 8a SGB VIII und dessen Relevanz für die tägliche Arbeit in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Die Information und Aufklärung von Mitarbeitern zu Fragen des Kinderschutzes ist elementar für einen gelebten aktiven Kinderschutz im Alltag einer Einrichtung. Hierzu gehört die Kenntnis über die Verfahrensweisen innerhalb der Organisation bzgl. des Umgangs mit Kindeswohlgefährdungen gemäß 8a SGB VIII genauso wie das Erstellen von spezifischen Ablaufplänen hierzu. Gerade bei einem emotional so hochgradig belasteten Thema bieten gute Ablaufpläne die notwendige Sicherheit, um handlungsfähig zu bleiben.

Das aktive Leben von Kinderschutz und Partizipation im Alltag als wirksamste präventive Maßnahme.

Letztlich wird das Leben von Kinderschutz und Partizipation im Alltag die größte Herausforderung darstellen. Denn „starke“ Kinder, die vorhandene Gremien und Instrumente der Partizipation und des Kinderschutzes kennen und nutzen, werden deutlich seltener Opfer von Misshandlung und Missbrauch. Dafür ist es aber elementar, dass Kinderschutz in einer Organisation nicht nur im Sinne einer Alibifunktion vorhanden ist. Hier gilt es alle relevanten Parteien, z.B. die Mitarbeiter, Kinder und Jugendlichen sowie die Eltern von Anfang an mit einzubeziehen. Erst hierdurch wird ein umfängliches Kinderschutzkonzept lebendig und erfüllt den Anspruch eines solchen.

Bausteine eines umfänglichen Kinderschutzkonzeptes

Die nachfolgende Grafik zeigt mögliche Bausteine eines umfänglichen Kinderschutzkonzeptes.

Standort und Einzugsgebiet für Beratungen:

LTRL-Thinking ist in 51789 Lindlar im Bergischen Land (Solingen, Wuppertal, Remscheid, Leverkusen, Hückeswagen, Bergisch Gladbach, Gummersbach, Siegburg) östlich von Köln in NRW beheimatet. Lindlar liegt verhältnismäßig zentral und es ist sowohl der Köln-/Bonner-Raum (Köln, Bonn, Bergheim, St. Augustin, Königswinter, Bornheim, Hürth, Pulheim) der Großraum Düsseldorf (Düsseldorf, Dormagen, Grevenbroich, Neuss, Meerbusch, Ratingen, Velbert, Mettmann), das Ruhrgebiet (Dortmund, Essen, Oberhausen, Hagen, Bochum, Mülheim an der Ruhr, Duisburg, Hamm in Westfalen) sowie das Sauer- und Siegerland (Olpe, Siegen, Freudenberg, Arnsberg, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Iserlohn) gut zu erreichen. Schwerpunktmäßig werden die Dienstleistungen in den Räumlichkeiten der Organisationen angeboten. Grundsätzlich sind aber auch Termine in Lindlar möglich.

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