Innovations- und Qualitätsmanagement in der Organisationsentwicklung

Beratung und Projektentwicklung in Fragen des Innovations- und Qualitätsmanagements sowie die Übernahme der Funktion eines externen Innovations- oder Qualitätsmanagers

Organisationen mit zertifizierter Fachexpertise qualitätsbezogen und innovationsfreundlich aufstellen!

Träger der Jugendhilfe sind in vielfacher Hinsicht mit den Herausforderungen und Anforderungen der aktuellen und zukünftigen Rahmenbedingungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft konfrontiert. Für einen nachhaltigen Erfolg ergibt sich für Organisationen somit immer wieder die Notwendigkeit der (Weiter-)Entwicklung. LTRL-Thinking versteht Organisationsentwicklung hier als Chance. Denn die notwendigen Maßnahmen können nicht nur zur Umsetzung geltender Rechte und Vorschriften genutzt werden. Sie können vielmehr im Sinne einer lernenden Organisation auch dazu genutzt werden, potentielle Risiken zu erkennen und zu minimieren, die Qualität der eigenen Angebote zu steigern und sich darüber im Wettbewerb positiv zu positionieren.

Unsere Zielgruppen in Fragen des Innovations- und Qualitätsmanagements:

Für wen sind wir der richtige Ansprechpartner in Fragen des Innovations- und Qualitätsmanagements? Für alle, die den Wandel systematisch nutzen wollen, um ihre Organisation mittels zertifizierter Fachexpertise und langjähriger Erfahrung innovativ und nachhaltig aufzustellen.

  • Egal ob Kitaleitung oder Tagesmutter. Die Digitalisierung verlangt nach neuen Konzepten der Betreuung und Förderung. Innovations- und Qualitätsmanagement sind geeignete Instrumente, um diese neuen Konzepte zu entwickeln.
  • Egal ob SpFH, Tagesgruppe oder Wohngruppe. Innovations- und Qualitätsmanagement können auch kleine und mittlere freie Träger der Jugendhilfe darin begleiten, sich nachhaltig und zukunftsweisend zu verändern.
  • Egal ob Einrichtungsleitung oder Jugendamtsleitung. Gerade an den Schnittstellen größerer freier Träger und in der Kooperation mit den öffentlichen Trägern bietet eine Prozessorientierung enorme Chancen einer nachhaltigen Verbesserung der grundlegenden Konzepte und Strukturen.
  • Egal ob eingesessener Unternehmer oder junger Wilder. Innovations- und Qualitätsmanagement können unterstützen „Neues“ zu entwickeln oder „Neues“ systematisch umzusetzen.

Unsere Leistung im Bereich Innovations- und Qualitätsmanagement:

  • Beratung der Leitung zu Fragen von Innovationen und Qualität
  • Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems
  • Überprüfung und Anpassung der Konzeptionen
  • Durchführung von Mitarbeiterschulungen zu Fragen von Innovationen und Qualität
  • Übernahme der Funktion eines externen Innovations- und Qualitätsmanagers
Foto Tobias Happen

Beratungsbedarf oder weitere Fragen zum Innovations- und Qualitätsmanagement?

Gerne können Sie sich bei weiteren Fragen oder bezüglich eines Angebotes unter den angegebenen Kontaktmöglichkeiten mit LTRL-Thinking in Verbindung setzen. Grundsätzlich gibt es verschiedene Ausgestaltungsmöglichkeiten der Zusammenarbeit. Von der individuellen Beratung mit der Abrechnung auf Stundenbasis bis hin zur Buchung fester Kontingente oder der festen Übernahme spezifischer Funktionen in Ihrer Organisation. Sprechen Sie mich gerne an und wir finden für Ihre Organisation die optimale Lösung!

Unsere Leistung im Bereich Innovations- und Qualitätsmanagement im Detail:

Beratung der Leitung zu Fragen von Innovationen und Qualität

Die Leitung ist für die strategische Ausrichtung einer Organisation verantwortlich. Methoden aus dem Innovations- und Qualitätsmanagement können die Leitung darin unterstützen, die richtigen Entscheidungen vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels zu treffen. Das bezieht sich sowohl auf das Ziel, den Weg und die Kontrolle, ob das Ziel erreicht wurde.

Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems

Die Notwendigkeit der Qualitätsentwicklung ist für freie Träger der Jugendhilfe im SGB VIII in §79 festgehalten. Die Umsetzung in der Praxis gestaltet sich regional sehr unterschiedlich. Qualitätsmanagement kann aber mehr, als nur den Anspruch des Qualitätsentwicklungsdialoges der örtlichen Jugendämter erfüllen. Vielmehr können hierüber Prozesse analysiert und optimiert werden und dadurch nicht nur die Qualität der Arbeit gesteigert, sondern auch die Bedürfnisse der anderen interessierten Parteien besser berücksichtigt werden.

Überprüfung und Anpassung der Konzeptionen

Wie die Gesellschaft insgesamt unterliegen auch die Konzepte der Kinder- und Jugendhilfe einem stetigen Wandel. Für einen nachhaltigen Organisationserfolg sind diese Anpassungen letztlich existentiell. Elemente aus dem Qualitäts- und Innovationsmanagement können helfen, die Anforderungen der relevanten Parteien ausreichend zu berücksichtigen und die Strukturen innerhalb einer Organisation innovationsfreundlich zu gestalten. Fachliche Inputs zu veränderungsrelevanten Themen runden die Leistungen ab.

Durchführung von Mitarbeiterschulungen zu Fragen von Innovationen und Qualität

Die Kultur eines Unternehmens, ist mitentscheidend für ihren Erfolg. Das Leben einer offenen Fehlerkultur schafft nicht nur enormen Raum für Verbesserung, sondern lässt Mitarbeiter deutlich sensibler werden für Fragen der Qualität. Viele Ideen und Verbesserungen lassen sich besser gemeinsam mit den Mitarbeitern entwickeln, wenn sie ein grundlegendes Verständnis von Innovationsprozessen und deren Gestaltung haben. Somit bildet die gezielte Schulung der Mitarbeiter die Grundlage für nachhaltige Veränderungen.

Übernahme der Funktion eines externen Innovations- und Qualitätsmanagers

Diese Funktion basiert weniger auf gesetzliche Vorgaben, sondern ist im zunehmend schnelleren gesellschaftlichen und technischem Wandel begründet. Eine Professionalisierung der Unternehmensführung wird auch für kleinere und mittlere soziale Organisationen im Rahmen einer nachhaltig erfolgreichen Unternehmensstrategie zunehmend existentiell. Ein externer Innovations- und Qualitätsmanagers unterstützt die Leitung kontinuierlich durch die gemeinsame Planung, Umsetzung und Kontrolle von Innovations- und Qualitätsprojekten und achtet auf eine entsprechende Ausrichtung der Strategie.

Innovations- und Qualitätsmanagement – Grundlagen und Prinzipien, um eine Organisation innovationsfreundlich und qualitätsbezogen aufzustellen

Prozessorientierung und die Ausrichtung von Prozessen nach den Interessen der Kunden.

Prozessorientierung ist eine strategische Grundhaltung, in der sämtliche Aktivitäten einer Organisation als Kombination einzelner oder verschiedener Prozesse angesehen werden. Im Sinne der Prozessorientierung werden die Handlungen der Organisation auf die einzelnen Schritte einer Dienstleistungserstellung anstatt auf die Dienstleistung selbst konzentriert. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass die Dienstleistungsqualität von der Qualität des Herstellungsprozesses bestimmt wird. Folglich handelt es sich bei einer fehlerfreien Dienstleitung um das Ergebnis eines fehlerfreien Prozesses. Diese Betrachtungsweise bietet enormes Potential, da darüber auch die Schnittstellen innerhalb einer Organisation betrachtet und aufeinander abgestimmt werden können. Ein wesentliches Merkmal der Prozessorientierung ist die Ausrichtung der Prozesse nach den Wünschen der Kunden und anderer interessierter Parteien. Im Bereich der Jugendhilfe öffnet diese Sichtweise ein enormes Potential. Denn im klassischen Sinne sind die Kunden die Jugendämter und nicht die Klienten. Die Wünsche der Jugendämter müssen hierbei nicht zwingend deckungsgleich sein mit denen der Klienten. Das Denken in Prozessen bietet hierbei enormes Potential, diesen möglichen Spannungszustand zu visualisieren und eine Dienstleistung gemäß aller relevanten Parteien auszurichten.

Die verschiedenen Typen von Prozessen

Bei der Prozessorientierung in einer lernenden Organisation können verscheiden Prozesstypen unterscheiden werden. Dies sind im Wesentlichen:

  • Führungsprozesse, z.B. die Ausrichtung einer Organisation in den Bereichen Strategie, Mitarbeiterführung und Steuerung. Die Leitung der Organisation.
  • Kernprozesse, z.B. die konkrete Durchführung der spezifischen Dienstleistungen im Face-to-Face mit den Klienten. Der eigentliche Ort der Wertschöpfung.
  • Unterstützungsprozesse, Tätigkeiten, wie z.B. die Buchhaltung, die Personalverwaltung, IT und Datenschutz, die für die Erbringung der Dienstleistungen notwendig sind. Die Basis für die Wertschöpfung.

Der PDCA-Zyklus und das Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung

Ein Qualitätsmanagement sollte einem sogenannten PDCA-Zyklus unterliegen. Damit ist eine immer wiederkehrende Abfolge von Planung (Plan), Handlung (Do), Kontrolle (Check) und Anpassung (Act) gemeint. Die wesentlichsten Merkmale dieser Herangehensweise sind die Phasen der Kontrolle und Anpassung, sowie das sich regelmäßig wiederholende Durchlaufen der einzelnen Phasen.

Hier kommt eine weitere Kernaussage des Qualitätsmanagements zum Tragen. Kein Prozessergebnis ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte. Der sogenannte kontinuierlichere Verbesserungsprozess (KVP) meint genau dies, was bis zu Ansprüchen eines Total Quality Managements (TQM) führen kann.

Die Rolle der Leitung bei Innovations- und Qualitätsentwicklungsprozessen

Nur wenn die Leitung des Unternehmens mit gutem Beispiel vorangeht und die Qualitätsphilosophie vorlebt, werden Innovations- und Qualitätsmanagement in einer Organisation sinnvoll von den Mitarbeitern umgesetzt. Dies meint aber nicht, dass die Leitung im Sinne eines Top-Down-Ansatzes sämtliche Lösungen selber entwickelt. Vielmehr schafft sie die Rahmenbedingungen durch die Bereitstellung der benötigten Ressourcen und Freiräume die Rahmenbedingungen schafft, um eher im Sinne eines Bottom-Up-Ansatz Lösungen aus der Organisation heraus entwickelt. Eine partizipative Beteiligung von Leitung kann genauso sinnvoll sein wie das Zugreifen auf externe Fachexpertise, wenn spezifische Ressourcen in einer Organisation nicht vorhanden sind. Eine Entscheidung hierüber wäre ebenfalls eine Entscheidung der Leitung.

Die Rolle der Mitarbeiter und die Zusammensetzung von Innovations- und Qualitätsentwicklungsteams

Den Mitarbeitern kommt im Innovations- und Qualitätsmanagement eine besondere Rolle zu. Letztlich kennen sie die Dienstleistungen am besten und wissen, wo genau die Probleme auftreten. Gleichzeitig sind bei den Mitarbeitern in der Regel erste Lösungsansätze vorhanden und eine Partizipation wird sich positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation auswirken. Wichtig im Sinne von Innovations- und Qualitätsentwicklungsprozessen ist die Zusammensetzung der jeweiligen Teams. Hier hat sich gezeigt, dass Diversität ein Schlüsselfaktor ist. Diversifikation bezieht sich dabei sowohl auf formale Faktoren wie die Funktionen innerhalb der Organisation als auf Persönlichkeitsmerkmale der Teammitglieder. Wichtig ist es, die Regeln der Zusammenarbeit zu definieren und Methoden zu wählen, die es allen Teammitgliedern ermöglichen, sich unabhängig von Funktion und Persönlichkeit einzubringen.

Risikoanalyse und Risikomanagement als wirksame Basis für Innovations- und Qualitätsmanagementprozesse

Innovations- und Qualitätsmanagement sehen u.a. grundsätzlich eine Umweltanalyse und eine Stärken- und Schwächenanalyse der eigenen Organisation vor. Somit empfiehlt sich eine Risikoanalyse und die grundsätzliche Implementierung eines Risikomanagementkonzepts. Dies verhilft einer Organisation dazu, mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren. Risiken können dabei sowohl als Gefahr aber auch als Chance gesehen werden. Bei beiden Perspektiven zeigt sich der entscheidende Vorteil eines Risikomanagements darin, dass es Organisationen ermöglicht proaktiv zu reagieren und notwendige Veränderungen rechtzeitig einzuleiten und aktiv zu gestalten, anstatt hierauf plötzlich reagieren zu müssen.

Handelt es sich bei der Risikoanalyse schwerpunktmäßig um eine Aufgabe der Leitung, empfiehlt sich für die Implementierung eines Risikomanagements die Einbeziehung der Mitarbeiter. Neben einer Steigerung der Akzeptanz und der Sensibilisierung für das Thema können hier gemeinsam mögliche Gefahren und Schwachstellen ermittelt und Lösungsansätze hierfür entwickelt werden.

Bausteine eines Innovations- und Qualitätsmanagements

Die nachfolgende Grafik zeigt mögliche Bausteine der Entwicklung eines Innovations- und Qualitätsmanagementkonzeptes auch schon für kleinere Organisationen.

Grafik zeigt die Bestandteile eines Inovations- und Qualitätsmanagementskonzeptes

Standort und Einzugsgebiet für Beratungen zum Innovations- und Qualitätsmanagement:

LTRL-Thinking ist in 51789 Lindlar im Bergischen Land (Solingen, Wuppertal, Remscheid, Leverkusen, Hückeswagen, Bergisch Gladbach, Gummersbach, Siegburg) östlich von Köln in NRW beheimatet. Lindlar liegt verhältnismäßig zentral und es ist sowohl der Köln-/Bonner-Raum (Köln, Bonn, Bergheim, St. Augustin, Königswinter, Bornheim, Hürth, Pulheim) der Großraum Düsseldorf (Düsseldorf, Dormagen, Grevenbroich, Neuss, Meerbusch, Ratingen, Velbert, Mettmann), das Ruhrgebiet (Dortmund, Essen, Oberhausen, Hagen, Bochum, Mülheim an der Ruhr, Duisburg, Hamm in Westfalen) sowie das Sauer- und Siegerland (Olpe, Siegen, Freudenberg, Arnsberg, Lüdenscheid, Meinerzhagen, Iserlohn) gut zu erreichen. Schwerpunktmäßig werden die Dienstleistungen in den Räumlichkeiten der Organisationen angeboten. Grundsätzlich sind aber auch Termine in Lindlar möglich.

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